Morne Seychellois Nationalpark

Am letzten Tag auf Mahe, haben wir glücklicherweise noch die Strasse durch den Nationalpark gefunden.

Sie führte von Viktoria zuerst in südliche Richtung, durch den Park am 905 Meter hohen Morne Seychellois vorbei nach Port Glaud.

Wir bestiegen nicht den höchsten Berg, sondern „nur“ den 667 Meter hohen Morne Blanc (Mont Blanc).


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Tut mir übrigens leid, dass man das Geländer der Aussichtsplattform noch sieht, aber es war mir wegen der Höhe leider nicht mehr möglich… Die Plattform ähnelte einem Sprungbrett, alles klar?

Der Abstieg war netter als der Aufstieg, so kam ich auch dazu Fotos zu machen…
Ich brauche doch wohl nicht erwähnen, dass wir wieder kein Wasser dabei hatten, oder?

Danach Weiterfahrt Richtung Port Glaud:

Die Insel in der Bildmitte heißt Ìle Thérése.

Kokosnuss

An der Anse Intendance angekommen, wollte ich unbedingt mal eine Kokosnuss knacken, genau wie bei Cast-Away 😉

Die Ummantelung (Kopra) der Frucht erwies sich als wiederstandsfähiger, obwohl sie schon länger im Wasser lag, hat das bestimmt 2 Stunden gedauert, bis ich die reine Kokosnuss hatte, das öffnen war dann weniger schlimm:

Danach hatte mich das Kokosnuss-Fieber, ja, das gibt es wirklich 😉

Ich wollte eine frische von einer Palme holen. Nach einiger Zeit, kam eine einheimische Familie vorbei, die belustigt von meiner Aktion mir eine Kokosnuss schenkte, aber ich wollte halt „meine“ haben.

Letztendlich hab ich es geschafft, sie liegt jetzt hier bei mir in der WG, müsste wohl mal gegessen werden 😉

Markt in Viktoria

Es ist Wahnsinn was hier angeboten wird. Tausende Gewürze, Fische, Obst und alles mögliche was das seychellische Herz begehrt. Ist zwar nicht alles ganz billig, aber trotzdem nicht zu vergleichen.

Mach ich jetzt aber trotzdem mal: 4 Vanilleschoten kosten nach „Indischer“-Umrechnung: 2,00 Euro, nach offizieller wären es ungefähr 3,80 Euro.

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Danch sind wir mal wieder zu unserem Lieblingscocktailmixer, direkt bei der L´Horloge der Miniausgabe des Londoner Big Ben, gegangen. Leckerste Cocktails.


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Viktoria bei Nacht

Auf dem Weg zurück nach Bel Ombre gab es gegen 21 Uhr noch diesen Ausblick auf Viktoria und den Hafen.

Der Sonnenuntergang bzw. die Dämmerung ist leider nicht soo romantisch wie in nördlicheren Gefilden: eben noch hell und jetzt schon dunkel.

Der Markt in Viktoria schließt so gegen 16 Uhr und um 17 Uhr schließen auch die letzten Geschäfte…

Der geschäftstüchtige Inder in der Revolution Avenue hat allerdings länger auf, der bietet auch speziell für Touristen unglaubliche Kurse zum Geldwechseln 😉

Police Bay

Ganz im Süden der Insel ist der Point Police mit der angrenzenden Police Bay.

Auf der Karte war nicht eindeutig beschrieben, dass es vorboten war dort den Hausfrieden zu stören, der Weg war ja auch nur mit einem kleinen Baumstamm verstellt, der schnell beiseite geräumt war 😉
Aber irgendwie haben es die mit Maschinengewehren ausgestatteten Soldaten denn doch bemerkt 🙁

Ähh, und ein Foto von den militärischen Anlagen durfte ich auch nicht machen…

Einmal Inselumrundung bitte

Mahe ist ja eine große Insel und so war nichts mehr mit Fahrradfahren.

Das Mietauto kam direkt zu uns und so konnten wir gleich starten… Zuerst ging es nach Westen wo die Strasse bei Restaurant La Scala endete.

Danach ging es zum North Point an der Küste entlang, dieses Foto entstand allerdings am Nort East Point, im Hintergrund ist die Insel Ste Anne:

Hier konnte man zumindest nicht baden:

Hier noch ein Foto, weiß nicht mehr wo das war, ah, doch Indischer Ozean, Seychellen und Mahé:

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Bel Ombre – Der Piratenschatz

Unser Gasthaus liegt direkt an der Bucht Bel Ombre, wo der Sage nach der Pirat La Buse seine Reichtümer, soweit er sie nicht verprassen konnte, versteckt haben soll.

Die englische Familie Cruise-Wilkins hat erheblichen Aufwand betrieben um den Schatz zu heben. Anfang 1990 waren die Zeitungen voll davon, dass es nur noch eine Frage von Tagen oder Wochen sein konnte, bis der Schatz entdeckt wird.

Heute sind die Grabungen eingestellt, weil die finanziellen Mittel ausgegangen sind.

Ich habe auch gesucht, aber nach 15 Minuten nichts gefunden und beschlossen, dass es hier nichts, außer dem Paradies, zu holen gibt 😉
Das reichte mir dann auch.

Der Heliflug

Jaja, nobel geht die Welt zugrunde, ihr habt ja recht.

Mittwoch morgen gehts zurück nach Mahé der Hauptinsel, wo wir die letzten Tage verbringen werden.

Die letzten Blicke auf die Anse Source D´argent:

Der Blick nach Praslin, im Vordergrund ist die Baie Ste. Anne, die Bucht die wir umrundeten:

Und jetzt Mahé mit den vorgelagerten Korallenriffen und den beiden Inseln Ste Anne (ganz rechts zur Hälfte) und Cerf Isalnd, hmm, träum:

Wieder sicher gelandet und um eine Flugerfahrung reicher, unser Transportmittel:

Grand Anse vs. Anse Source D´argent – Teil 2

Heute hab ich den Fotoapparat mit, waren am gestrigen Nachmittag schon hier, an der Anse Source D´argent.

Es ist der typischte Strand, wenn man Bilder oder Berichte von den Seychellen sieht, ist immer ein Bild von diesem dabei. Es ist wirklich himmlisch hier, kleine weiße Strände umrahmt von Granitfelsen und Palmen.
Diese Fotos sind bei Ebbe entstanden:

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Nachdem wir hier einige Zeitverbracht hatten, fing es leider an zu regnen und es wehte ein wirklich frisches Lüftchen. Aber man hatte ja noch das piewarme Wasser.
Das war echt krass, oben kühl unten warm.

Auf dem Rückweg durch den Privatbesitz L´Union sind wir am Riesenschildkrötengehege vorbeigekommen, zumindest eine von den dreien hatte Spass, welche wohl 😉

Man muss dazu sagen, dass ich erst durch die Geräusche der Schildkröte auf das Pärchen aufmerksam wurde. Wahrscheinlich war er es der lauthals gegrunzt hat, aber richtig laut!

Da es Privatbesitz ist, muss man pro Besuch 4 Euro berappen. Nachdem wir uns in unserem Gasthaus wieder aufgewärmt haben, wollte ich unbedingt nochmal zur Source D´argent, in der Hoffnung, dass wieder etwas mehr Wasser da war und auch wegen dem Sonnenuntergang.
Dank dem Dekolleté meiner Begleitung, durften wir sogar ausnahmsweise kostenlos hinein 😉

Das hat sich gelohnt:

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