Cascade – der einzig richtige Wasserfall

Wir hatten uns, nachdem wir uns umgezogen hatten, dafür entschieden zu dem einzig richtigen Wasserfall auf Mahé zu gehen.

Wir folgten der Beschreibung im Reiseführer, waren dann allerdings nach 1 km auf uns alleine gestellt, da wir nichts wiedererkannt haben. Der Ort Cascade in dem wir uns befanden ist nicht sonderlich groß, so gingen wir in der Mitte des Ortes eine Straße links ins Landesinnere. Die Straße ging immer weiter bergauf und wurde irgendwie immer steiler. Ingendwann befanden wir uns auf einem kleinen Plateau, wo die Straße endete.

Wir hörten den Wasserfall und fragten einen Seychellois nach dem Weg zum Waterfall.

Er zeigte uns einen Trampelpfad an einer Wasserleitung entlang. Und wir, natürlich frohen Mutes gleich einen Wassefall zu Gesicht zu bekommen, sind diesen auch entlang gegangen. Immer weiter in den Urwald, immer schmaler wurde der Pfad und immer steiler der Berg.

Wir hörten immernoch den Wasserfall.

Aber schließlich, nachdem wir wirklich nicht weiterkamen (in Flip-Flops und hochhackigen Sandalen) kehrten wir schließlich um.
Auf der Strasse angekommen, fragte uns ein Seychellois ob wir den Wasserfall suchen. Er sagte uns wo es langging. Schließlich trafen wir noch ein Pärchen aus der Nähe von Frankfurt, die ebenfalls den Wassefall suchten.

Zusammen liefen wir extrem viele und total unterschiedlich hohe Treppenstufen hoch, bis uns zwei Hunde daraufhinwiesen, dass wir wohl falsch sind.
Der Sohn des Hauses, wollte uns den Weg erklären, winkte aber denn doch ab. Er kam einfach mit.

Jetzt sind wir mit Ihm bestimmt nochmal 30 Minuten bergauf gestiegen…
Wir litten, wir hatten selbsverständlicherweise kein Wasser mit.

Aber dann, wir waren da. Es war wunderschön. Der Junge sprang kopfüber in das Becken in das der Wasserfall fiel, schwamm unter ihm durch und setzte sich schließlich auf einen Baumstamm zum trocknen und wartete…

Das ist echt unglaublich, wie paradiesisch es hier ist. Und für Ihn ist es der ganz normale tägliche Struggle.

Zufälligerweise drückte ich auf dem Auslöser, als er gerade sprang.

Irgendwann sind wir wieder runter, haben noch kurz was beim Flughafen getrunken und sind dann mit dem Taxi zum Fähranleger nach Viktoria gefahren.


.

Die Fähre, der Cat-Cocos, eine Art Katamaran fährte ungefähr eine Stunde von Mahé nach Praslin. Im Fahrgastraum, ist es kalt wie im Kühlschrank, daher stehen wir draußen und lassen uns vom Salzwasser bespritzen.

Auf Praslin wartete schon ein Agent des Reiseveranstalters, der uns zum Gasthaus fuhr. Komisch sowas…
Vorallem, weil wir zufuß wahrscheinlich schneller gewesen wären.
Unsere Unterkunft ist in der Nähe vom Jetty.

Die Seychellois lieben es kühl

Ebenso die heimische Fluggesellschaft „Air Seychelles“, die den Flug ab Paris übernommen hat.

Insgesamt war der Flug recht amüsant, vorallem wenn man die freundlich zurückhaltenden Stewardessen im Umgang mit überheblichen „Neureichen Russen“ beobachten konnte.

Es dauerte nicht lange, bis uns eine Flugbegleiterin fragte, ob wir es „hier neben den ‚Russenweibern‘ aushalten, in Flugzeug sei noch genug Platz…“

Der Landeanflug war suuperschön, weil selbst Mahe, die größte Insel so klein im Indischen Ozean ist, dass man das Gefühl hat auf Wasser zu landen – wenn man nur nach rechts schaut 😉

Im Flugzeug war die Klimaanlage normal kalt eingestellt.
Ab jetzt sollten wir keine Kälte mehr haben, was sich auch sofort bemerkbar machte: bestimmt 28 Grad warm war es und das um 8 Uhr morgens.

Los gehts …ähh, gleich.

Der Flug ab Hamburg ging so cirka um 13 Uhr. Wir hatten also noch den ganzen Vormittag um noch die letzten Sachen einzukaufen: einen kleinen Taschenspiegel, Sonnenmilch, Steckdosenadapter und ganz wichtig, die Gutscheine für die Gasthäuser auf den Seychellen.

Ja wir wussten tatsächlich erst am Abflugtag, ob wir überhaupt eine Bleibe hatten.

Sowieso war die Buchung der Reise relativ aufwendig. Die Unterkünfte, die wir haben wollten waren nicht selten zu unseren Zeiten ausgebucht, daher rate ich Euch, nicht erst eine Woche vor Beginn die Prospekte zu studieren 😉

Jetlag in Hamburg

Morgens Landung in Wien, Weiterflug nach HH. Ankunft ca. 11:00 Uhr HH Airport.

Die nächsten Tage hat uns voll der Jetlag erwischt.
Wir schlafen um 17 Uhr ein, wachen um 23 Uhr wieder auf und sind total fit…

Schrecklich ist das!

Abflugtag

Wir fahren mit unserem Leihwagen zum Flughafen, bin schon etwas aufgeregt, weil wir etwas spät sind und im Stau stehen. Aber alles klappt.

Wir geben das Auto ab und versuchen danach noch die verlorene Brille vom Hinflug bei der Fluggesellschaft wiederzufinden.

Start und Flug am Anfang ziemlich stürmisch, ich muss Brigittes Hand halten und Sie hat eine extrem kalte Nase. Bestimmt 45 minuten keine Stewardess gesehen: Immer nur Durchsagen… Naja, ist denn doch nicht abgestürzt.

99$ vs. 219$

Wie gesagt sind wir um 7:30 aufgestanden. Um 10:00 Uhr waren wir mit Peer vor seiner Tür verabredet… Peer war nicht da.

Gnädigerweise hat er uns an der Reception im IBIS 2 Telefonnummern hinterlassen: eine war falsch und an seine Handynummer ist er nicht ran.
Brigitte und ich unschlüssig, was wir machen sollen, fahren schließlich in den Norden über die Brücke, Megastau, supernervig, gehen ca. 12:30 an den Strand in Mosman, wo wir schon mal waren.

Um 15:30 Uhr brechen wir auf um Hotel zu finden. In Narabucca haben wir etwas gefunden: 2 Nächte á 99$. Wir lehnen ab, weil es „etwas“ altbacken aussieht. Fahren also weiter und suchen bis ca. 22:00 Uhr ein Hotel.
Letztendlich übernachten wir in einem „Mercure“ Hotel irgendwo in Australien: 219$ pro Nacht.

F*cking Rugby

Wir sind um ca. 9:00 Richtung Sydney losgefahren und waren so gegen 15 Uhr bei Peer in der WG.

Danach fahren wir los um ein (billiges) Hotel zu finden. Ziemlich schwierig, wie sich herausstellte, alles „booked out“ wegen „fucking Rugby“.
Letztendlich geben wir auf und fahren zu „Wolfies“ in the Rocks, wo Brigitte Peter Willer trifft.

Peer und ich sitzen getrennt von den beiden, Peer ißt nichts, trinkt aber umso mehr „Boags-Beer“.

Da wir ja immernoch keine Bleibe hatten, sind wir in ein Internetcafe www.quickbeds.com.au abgecheckt: erfolglos. Zu guter Letzt übernachten wir im IBIS-Hotel direkt im CBD: 275$ pro Nacht. Nach 1000 Umwegen haben wir es auch endlich gefunden. Irgendwie muss Peer sein Schlüsselbund im Auto verloren haben, wie es sich am nächsten Tag herausstellen sollte 😉

Am Morgen um 7:30 nach 4! Stunden Schlaf aufgestanden. Guten Morgen 😉

Dichter und Denker in Bellingen

Obwohl wir es geplant hatten, fahren wir nicht Richtung Bellingen, sondern zuerst zum Strand vom Vortag, bis mittags Sonne getankt.


.

.

Anschließend in die Künstlerstadt Bellingen, einen „very weak coffee“ im Hemmingway-Cafe getrunken von dem man einen anregenden Ausblick aus die Berge und günen Täler der Umgebung hatte.
Am Fluss gechillt.
Wegen der Hitze waren andere Aktivitäten nicht wirklich möglich: es waren 38 Grad im Schatten.
Ganz im Gegenteil zu den Küstenabschnitten der letzten Tage ein ganz anderes Flair: landschaftlich und auch ein ganz anderer Menschenschlag.


.

.

.

Zum Strand, es ist sehr stürmisch. Die Kängurus vom Boathire grasen wie immer. Jurassic-Park geschaut, wobei ich eingepennt bin.

Smokey Cape Lighthouse

Zum Smokey Cape Lighthouse gefahren, suuper Aussicht genossen:

 

Durch Zufall haben wir denn diesen abgeschiedenen kleinen Strand in der Nähe von South West Rocks gefunden:

.

Sehr starke Wellen, schwimmen war heute nicht möglich.

Anschließend sind wir zum „Boathire“ ins Landesinnere gefahren. Auf dem Rückweg das erste Mal Kängurus in freier Wildbahn gesehen und selbstverständlich abgelichtet.
Hier eines der Tiere mit Nachwuchs im Beutel:


.

Anschließend zum Aussichtsplatz South West Rocks: sehr stürmisch.
Letztes Foto vom Sonnenuntergang.

Abends essen beim Aussie-Italiener. Alkohol durfte der Gute wohl nicht ausschenken, deswegen mussten wir nebenan im Alk-Store Sekt kaufen, den uns unser Gastwirt denn reichte 😉